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Kreis-CDU unterstützt kirchliches Projekt in Lettland

Bremervörde Zeitung, Donnerstag, 8. Juli 2004

Kreis-CDU unterstützt kirchliches Projekt in Lettland

Gemeindehaus in Erwahlen soll mit CDU-Hilfe renoviert werden - Kreisvorsitzende Rathjen Stimme der Kirchen ist in Europa stärker gefordert

Rotenburg (bz). Der CDU-Kreis­verband Rotenburg unterstützt die Renovierung des Gemeindehauses in der lettischen Kirchengemeinde Erwahlen (Nordkur­land). Dies sei, so die Pressemitteilung der Kreis-CDU, ein Zei­chen der Solidarität mit dem neuen EU-Mitglied Lettland. „Solidarität wird nicht nur im Wort, sondern vor allen Dingen in der Tat sichtbar”, so der CDU Kreisvorsitzende Albert Rathjen.

Das CDU-Kreisvorstandsmit­glied Katharina Merklein macht in der Pressemitteilung deutlich, dass es der CDU gut anstehe, die evangelisch-lutherische Kirchen­gemeinde Erwahlen zu unterstüt­zen. Erwahlen liege etwa 20 Kilometer von der Rigaer Meeres­bucht entfernt und sei in eine schöne Landschaft eingebettet.

Die Geschichte der schönen und großen Kirche gehe in das 14. Jahrhundert zurück. Neben der Kirche liege das Pastorat. Eines der Gebäude werde bald renoviert, damit es als Gemeindehaus genutzt werden könne. Ebenso sei an die Einrichtung einiger Gästezimmer gedacht. Die Erlöse aus den Übernachtungen werde man wieder für die Realisierung verschiedener Projekte verwenden.

Ein wichtiges Ziel sei auch die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchenge­meinde. „Die Unterstützung die­ses Projektes in Lettland ist ein Beitrag zur Völkerverständigung und ein lebendiges Zeugnis der christlichen Botschaft”, betont Merklein.

CDU-Kreisvorsitzender Albert Rathjen weist darauf hin, „dass es christliche Staatsmänner waren, die nach dem Zweiten Weltkrieg versucht haben, Hass und Feindschaft zwischen den Völkern zu überwinden, alte Vorurteile und Rivalitäten abzubauen und Europas Energien für den Aufbau einer neuen Friedensordnung zu nutzen". In Deutschland sei eine Diskussion um Grundwerte, also um die Anerkennung jener Rechtsgüter und ethischen Grundnormen, erforderlich, „die für eine menschenwürdige und freie Gesellschaft unentbehrlich sind”.

Unentbehrlich seien auch ohne Zweifel eindeutige Aussagen über das, was die Bibel für das erträgli­che Zusammenleben der Men­schen empfehle. „Die Stimme der Kirchen ist in Europa deshalb stärker gefordert. Sie wird dann gehört, wenn sie diejeni­gen, die sagen, was ankommt, an das erinnert, worauf es ankommt”, betont Rathjen. Um die Stimme der Kirchen zu stär­ken, sei es aber auch notwendig, die Kirchengemeinden in den neuen EU-Staaten zu unterstüt­zen, so der CDU- Kreisvorsitzende.

Vorstandsmitglied Hermann Jürgens weist darauf hin, dass die Zukunftsaufgabe der Christen in der EU darin bestehe, die Präge­kraft der christlichen Botschaft in Politik und Gesellschaft zu erneu­ern und den christlichen Grundlagen sowie dem Werteverständ­nis in Familie, Erziehung und Bil­dung wieder mehr Gewicht zu geben. Ebenso sei es notwendig, die Würde und Unantastbarkeit des Menschen als Ziel aller rechtsstaatlichen und demokrati­schen Politik auch in Zukunft zu gewährleisten.

„Der CDU-Kreisverband Rotenburg wird sich mit Gleich­gesinnten in Politik und Gesell­schaft verbinden, um diese Ziele zu erreichen”, so Jürgens.

 


 

 Iesūtīts: 2006.12.30 09:17
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